Meine Strafe fürs Relaxen

Am vergangenen Samstag war ich mit Freunden im Alpamare (wiki).

Wir sind hier um halb neun losgefahren und  waren (dank eines Staus auf der A99 und der A8 und eines Umweges über die Landstraße) dann um kurz vor zehn vor Ort in Bad Tölz.

Dank Eintrittsgutscheinen haben wir für den Tageseintritt „nur“ 30 € gezahlt (ja, ja das is ne Menge Holz, und in der Therme Erding mit dem Galaxy (wiki)wärs auch günstiger gewesen, aber man muss ja auch mal was anderes machen).

Also gings erstmal rein, umziehen, duschen und dann kam der erste Sprung ins Wellenbad.

Dann musste für den Anfang erstmal bissl Action ran, also ab in den Rutschenbereich und mal alle vorhandenen Rutschen mehrmals runter  (Man beachte, dass man hierzu immer die Treppen hochlaufen muss…).

Auch Relaxen stand auf dem Programm. Dampfbad, Solebad, Wassersprudler und die Sauna wurden im Laufe des Tages des öfteren intensiv in Anspruch genommen.

Verpflegt waren wir bestens für den Tag. Eine kleine (bei manchen doch etwas reichhaltigere) Brotzeit hatte jeder selbst dabei und Mittags waren wir im, dem Bad angegliederten, SB-Restaurant. Dort gab es für annehmbares Geld verschiedene warme Gerichte (die wirklich lecker waren).

Den Nachmittag verbrachten wir ähnlich dem Vormittag mit abwechselndem Rutschen, Plantschen, Dümpeln und Relaxen.

Um 21Uhr sind wir dann, total entspannt, wieder raus und ohne große Verkehrsprobleme nach Hause gefahren.

Aber am nächsten Morgen kam dann das Erwachen. Ich hatte einen Muskelkater. Aber was für einen … und wo überall. Hab gar nich gewusst, das man an manchen Stellen nen Muskelkater überhaupt bekommen kann.

Irgendwie war ich total geschafft. Aber auch total entspannt, denn so ein Tag Wellness nur für einen selbst is doch was feines.  (Und den hab ich mir nach vollendetem Praxissemester, absolvierter BWL-Prüfung und überhaupt einfach mal verdient gehabt)

Datenpannen überall

Zur Zeit häufen sich die Vorfälle in denen Festplatten, USB-Sticks, Blackberries, Laptops,… die persönliche Daten von Bürgern oder Kunden enthalten Unternehmen oder Regierungen abhanden kommen.

Da verliert man leicht den Überblick. Aber man sollte sich immer vor Auge halten, dass man eben eventuell auch selbst betroffen sein könnte. Das hat sich René auch gedacht und angefangen solche Datenlecks zu sammeln, dokumentieren und archivieren. Er möchte so einen Überblick über die Verursacher, die verloren gegangenen Daten und den Vorgang des Verlusts schaffen. Da das allein sowohl weniger Spass macht, als auch recht viel Arbeit ist, hat er sich Richi mit ins Boot geholt, der ihn als Autor unterstützt.

datenleck

Dazu hat er eine eigene Archivierungssoftware geschrieben, die seinen Bedürfnissen gerecht wird und eine passende Domain registriert.

http://datenleck.net

Das er damit den Zahn der Zeit und eine Marktlücke gefunden hat, zeigt Platz 4 in einer Google Suche nach „datenleck“ (Stand 17.01.2009, 13:51Uhr).

Wenn euer Interesse geweckt wurde, könnt ihr ja mal vorbeisurfen, ein bißchen stöbern und/oder den RSS-Feed abbonnieren.

KFZ-Servicewüste

Eigentlich sollte in der momentanen Krisenzeit (ja in der KFZ Industrie kann man wirklich davon sprechen), von Seiten der Automobilhersteller alles getan werden, um den Kunden zufrieden zu stimmen.

Ich durfte mal wieder das Gegenteil erleben. Mein Innenspiegel ist mir runtergefallen. Die Verklebung mit der Frontscheibe ist einfach in die Jahre gekommen und hat an Klebekraft verloren.

Also hab ich mir den Spiegel mal angeschaut und sofort gesehen, dass er mittels eines Klebepads befestigt war, wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann.

IMG 0363

Nun war ich eh grad mit dem Auto unterwegs und bin zum Opel Händler hier am Ort gefahren. (Ich fahre einen Daewoo. Daewoo gehört zu General Motors, genau wie Opel. Unter der Haube steckt bei meinem Auto ein Opel Kadett, er hat nur eine andere Karosserie)

Gut, es war Samstag mittag und ich hatte mir auch nicht wahnsinnig viel erwartet, aber das was mir wiederfuhr war bedenklich.

Aber eins nach dem anderen. Ich gehe rein. Ein Herr sitzt an einem Computer und würdigt uns nicht eines Blickes. Nach einem leisen Räuspern meinerseits steht er sichtlich genervt auf und schlurft zum Tresen. Als ich ihm mein Anliegen schildere merke ich sofort, wie er mich schon innerlich abgehakt hat. Nachdem ich geendet hatte, ist er gemächlichst in die hinteren Räumlichkeiten getrottet, um „mal nachzufragen“. Das dauerte ganze 20 Sekunden. Dann kam er wieder und hat mich gebeten, unter der Woche noch mal zu kommen, weil man dafür das Auto in die Werkstatt stellen müsse, wo der Spiegel mittels eines Spezialklebers wieder angeklebt werden könne.

Daraufhin fragte ich, ob es nicht einfach ein solches Klebepad gibt, dann könnte ich das selbst machen. Aber der Herr beharrte darauf, dass es nur in der Werkstatt mit dem Spezialkleber gemacht werden könnte und es diese Pads nicht gibt.

Dann ist eine Woche ins Land gestrichen, in der ich es leider aufgrund erhöhtem Arbeitsvolumens (a.k.a. Überstunden) nicht geschafft habe, mal kurz während der Werkstattöffnungszeiten vorbeizuschneien.

Heute (eine Woche darauf, wieder ein Samstag) bin ich eh mit dem Auto unterwegs gewesen und habe im nahen Dachau kurz beim ATU angehalten. Als ich den Laden mit meinem Innenspiegel in der Hand betrat, sah der Mann am Tresen diesen und begann darauf sofort unter dem Tresen zu kramen. Er winkte mich direkt zur Kasse und drückte mir ein geeignetes Klebepad in die Hand, erklärte mir auf Nachfrage, wie man es handhaben muss und kassierte den verschmerzbaren Betrag von 3,90€.

Das war höchst erfreulicher Service und ich war nach nicht mal 3 Minuten wieder aus dem Laden draussen. Hier habe ich mich richtig als König Kunde gefühlt, den man entgegenkommend, höchst freundlich und geduldig behandelt.

Völlig anders als beim Vertragshändler.

Der Herbst-Messe-Marathon

Es wird Herbst in Deutschland und es reiht sich scheinbar eine interessante Messe an die andere.

systems logo

Ich war dank der großzügigen Verteilung von Gasttickets durch die TU München und Miray Software auf der letzten Systems in München. Viel neues gab es in meinen Augen nicht zu sehen. Ausser ein paar sehr sehenswerten Computer Kunstprojekten und einem magnetischen USB Schnellwechselsystem namens JabNab von einer Firma namens MagCode, deren Stand ich allgemein als sehr spannend empfand.

Rene war schon auf der Spielemesse in Essen, die fast zeitgleich zur Systems statt fand.

Letzte Woche fand dann in meiner Fakultät der 1. Industrietag Medizintechnik statt (ok ok das is nich wirklich ne Messe, aber ich fands trotzdem erwähnenswert)

electronica

Nächste Woche findet bei uns in der FH (jaja ich weiss, es heisst jetz HM, aber ich kann mich einfach nich dran gewöhnen) wieder mal die HoKo statt. HoKo? Das steht für Hochschulkontaktmesse. Man kann sich als Student dort schon mal prima viele verschiedene Firmen kennenlernen, sich ein Bild über mögliche spätere Arbeitgeber machen, interessante Vorträge anhören und auch ne Menge Give-Aways mitnehmen ;-).

Auch dort werde ich mit Sicherheit anzutreffen sein, da ja der Eintritt frei und der Nutzwert sehr hoch ist.

electronica

In 14 Tagen findet dann, ebenfalls auf den neuen Messegelände in München, die Electronica statt. Einer der großen Distributoren, bei denen wir in der Firma immer bestellen verteilt hierfür auf seiner Homepage kostenlose Gasttickets.

Diese ist für mich insofern interessant, dass ich während meines Praktikumssemesters momentan wirklich extrem viel mit Elektronik am Hut habe und da sicher viel Praktisches und Neues entdecken und lernen kann.

Zu guter letzt möchte ich noch die Compamed und die Medica erwähnen, für die ich über nen Kommilitonen, der an der TU München momentan sein Praxissemester ableistet, ebenfalls kostenlose Gasttickets bekommen könnte. Problematisch an dieser Messecombo ist, dass sie unter der Woche und in Düsseldorf stattfinden. Da ich ja arbeiten muss und Düsseldorf nich grad der nächste Weg von München aus is werd ich wohl leider nicht hin können. So sehr ich auch möchte.

Petition fürs Semesterticket

Nachdem es bei all den Verhandlungen und Studien immer nur vorwärts ging und alles für die Einführung eines Semestertickets für die Münchner Studenten sprach, kam Mitte Juli auf einmal die überraschende Meldung, dass es in München kein Semesterticket geben wird.

Daraufhin kam es zu einer großen Protestdemo und der MVV machte (natürlich) wieder einen Rückzieher von der Aussage, dass es kein Semesterticket geben wird.

Nun haben eine Reihe ziemlich einflußreicher Gruppierungen zusammen mit den Studentenschaften der TU, der LMU und der HM eine Petition erstellt, die jeder, der so ein Ticket irgendwann mal haben will, unterschreiben sollte.

Das unterschreiben dauert keine zwei Minuten und ich kann jeden nur ermutigen, seinen Servus da drunter zu setzen.

Also worauf noch warten -> Klicken und eintragen

Tipps zur Abendgestaltung

Für einen chilligen Abend mit ein bißchen gesellschaftskritischer, traurig-romantischer Stimmung kann ich den Gang ins Kino momentan nur empfehlen.

Hab mir diese Woche Wall•E angeschaut. In meinen Augen mal wieder ein wahres Meisterwerk von Pixar. Wahnsinnig gut animiert mit einer Liebe zum Detail, die einem wirklich ins Auge sticht. Sehr ansprechende Story, in der wirklich für jeden was dabei is. Action, Humor, Romantik, Tragik, Kritik. Wirklich ein Film, den man sich anschauen sollte.

Beeindruckend finde ich vor allem, wie gut Pixar es schafft, mit extrem wenig Dialogen (ich schätze, dass im ganzen Film keine A4 Seite an Text gesprochen wird) so viel zu erzählen und mit Sound-Effekten doch alles klar erscheinen zu lassen.

Des weiteren war ich gestern in der Mittelalter-Taverne „Zur Schandgeige“ und auch das ist äußerst empfehlenswert. Sehr freundliches Personal, für Schwabing relativ normale/humane Preise, nette Leute, stilechte Steingut-Getränkegefäße/-krüge (sogar ein Weißbier“glas“ aus Steingut gabs), ein wirklich authentisches Ambiente. Wirklich super da.

Lustig ist, dass Geburtstagskinder in die – dem Laden seinen Namen gebende – Schandgeige „gespannt“ werden und für jedes Lebensjahr einen „Peitschenhieb“ bekommen. Dieser wird wahlweise von einem gutgelaunten Angestellten oder einem der Mitfeiernden ausgeführt.

(Der Angestellte drohte sogar, sein Schwert von der Wand zu nehmen ^^)

Das Essen sah sehr lecker und bodenständig-mittelalterlich aus und das, was ich probieren konnte, schmeckte auch wirklich herrlich deftig.

Auch ein Ritteressen kann man dort abhalten. Zum Pro-Nase-Preis von 35€ auch noch zu einem haltbaren Preis. Man muss halt 10 Leute finden, die mitgehen. Aber das sollte doch kein Problem darstellen, denke ich mal. Ich werds auf jeden Fall bei günstiger Gelegenheit mal probieren, denn es klingt einfach zu verlockend.

Und wieder weg das Teil

Gestern hab ich ja über Google Chrome berichtet.

Da er mir aber noch zu unausgereift und nich genug personalisierbar war, hab ich ihn wieder deinstalliert.

Keine 5 Minuten nachdem ich ihn deinstalliert hab, lese ich, dass bei der Deinstallation ein paar Dateien auf der Festplatte verbleiben und eine davon sogar bei jedem Windows-Start als Service gestartet wird.

Nun denn. Da macht man sich gleich mal auf die Suche, wie man diese GoogleUpdate.exe wieder los wird. Erstaunlicherweise (oder „wie erwartet“) findet man natürlich rein gar nichts, wie man das wieder deinstalliert.

Letztenendes half nur die Knüppelmethode: Durchsuchen der Dateien, die bestimmen, was beim Windows-Start geladen wird (mittels Start -> Ausführen -> msconfig). Anschließendes Durchforsten der Registry nach der Datei und Löschen eines jeden Eintrags und zu guter letzt den GoogleUpdate Ordner einfach löschen.

Nach einem Neustart hat sich mein Windows nicht beschwert, also scheint die Operation Vorschlaghammer funktioniert zu haben.

In aller Munde: Google Chrome

Es ist nicht zu leugnen. Überall wird derzeit über Google Chrome, den neuen Webbrowser von Google, berichtet. Gestern als ich mich bissl drüber schlau gemacht hab, bin ich auf der Downloadseite für das Teil gelandet. Und er war schon zum Download freigegeben (was mich sehr überraschte). Nachdem ich kurz mit mir gehadert habe, hat die Neugierde doch gesiegt und ich hab das Teil runtergeladen.

Das erste Staunen: 440kb Downloadgröße für einen derartigen Browser mit diesen Features? Das kann nich sein. 

Stimmt! Kaum hat man den Installer gestartet, schon heissts „Lade Google Chrome herunter“. Da frage ich mich: Was soll das? Und das Setup bringt noch mehr Merkwürdigkeiten mit sich. So wird der Anwender (also in diesem Falle ich) nicht gefragt, wohin das gute Stück installiert werden soll, sondern Google macht einfach mal. René hat rausgefunden, wohin bei ihm installiert worden ist.

Überraschend fand ich auch, dass ich sämtliche Lesezeichen und vor allem alle gespeicherten Passwörter aus meinem Feuerfuchs importieren konnte und das auch wunderbar funktioniert.

Ok. Das Setup war überstanden. Also mal gestartet das Teil. 

Sieht „neu“ und „anders“ aus, als die gewohnten Browser (Firefox, Opera oder gar IE). Aber nicht schlecht. Sogar durchaus hübsch wie ich finde. Aber … wer legt schon wert auf die Optik? Ich nicht.

Also mal n paar Seiten angesurft. Mit Absicht welche die richtig exzessiv AJAX benutzen, um die V8 JavaScript Engine mal ein bisserl zu stressen. 

Das zweite Staunen. Wow! Das Ding is wirklich flott unterwegs. AJAX und JavaScript sind wirklich extrem schnell (im Vergleich zu den anderen Browsern die ich nutze. Opera 9.52, Firefox 3.01 und IE7). Auch das HTML Rendering is ziemlich flink, aber es kommt nicht an das von Opera heran. So zumindest meine subjektiven Eindrücke auf meinem betagten Laptop. 

Es gibt einen Befehl, den ich durch Zufall entdeckt habe „about:memory“ in die Adresszeile eingegeben, informiert über den Speicherverbrauch des Browsers. Auf den ersten Blick überraschend wenig, bis man feststellt, dass jeder Tab und jedes Plugin einzeln aufgeführt wird. Die Summe is dann bei einer guten Hand voll geöffneten Tabs mindestens vergleichbar, wenn nicht sogar höher als die der anderen Browser. 

Man merkt aber doch irgendwie an allen Ecken, dass es sich um noch nich ganz fertig gestellte Beta Software handelt. So beklage ich hiermit einen groben Mangel an Einstellungsmöglichkeiten und Plugins. Ich will einen Adblocker! 🙂 So werbeverseucht macht das Internet nur halb so viel Spass. 

Was auch klar und absehbar war ist die zwanghafte Fehlersuche. Kaum 24 Stunden auf dem „Markt“ sind schon mindestens zwei Fehler gemeldet, die durchaus als Sicherheitslücken gelten können. 

Ich find den Ansatz von Google Chrome echt nicht schlecht und werde das ganze weiter im Auge behalten. Auch die Performance überzeugt durchaus. Was etwas stört sind die merkwürdigen Datensammel-AGBs die man aktzeptieren muss, um Chrom herunterladen und betreiben zu können. Ich hoffe Google bessert da noch etwas nach oder es gibt bald „Calling Home“-freie Versionen aus der OpenSource Szene. 

So … warum schreib ich eigentlich erst jetzt mag sich der geneigte Leser fragen. Nunja. Gestern abend wars schon zu spät. Nach der ersten halben-dreiviertel Stunde Testen meinerseits wars Zeit fürs Bettchen. Und heute in der Früh hab ichs zeitlich dann doch nicht mehr geschafft. Aber ich hab irgendwie schon das Bedürfnis gehabt, noch was zu schreiben.