Unterwegs mit dem x10 mini

Sodale das wäre dann Teil 4 meiner Testberichte im Rahmen der „Smartphone unter 100 €„-Testaktion von Simyo (hier gibts die Teile 1,2 und 3).

Ein Smartphone ohne Datentarif macht nur wenig Sinn. Da ich absolut keine Einschätzung hatte, wie viel Datenvolumen ich da brauche, habe ich fürs Erste mal die Internet Flat Minimum gebucht. Diese bietet mir 100MB Highspeed Internetzugang unterwegs und alles was ich darüber brauche halt nur noch in GPRS Geschwindigkeit.

Aus Laufzeitsgründen habe ich das x10 mini so konfiguriert, dass es ausschließlich im GSM Netz funkt und auch die mobilen Datenübertragungen nur dann aktiviert, wenn ich sie benötige.

Über die Netzabdeckung hier in München kann ich im E-Plus Netz nicht klagen (zumal ich ja eh keinen Wert auf eine UMTS Verbindung lege).  Das lief überall in brauchbarer Geschwindigkeit. Ich nutze nur die mobilen Webseiten einiger Dienste wie Facebook (da kann man ja kostenlos im E-Plus Netz auf http://0.facebook.com rumsurfen), Twitter, bundesliga.de und dem MVV.

Ich habe selbstverständlich auch die Apps für die genannten Dienste getestet, aber konnte keine wirklichen Vorteile erkennen (bin kein so ein wilder Facebook Junkie, dass ic über eingehende Nachrichten oder ähnliches direkt per Push-Benachrichtigung informiert werden muss).

Ebenfalls getestet habe ich die mobile Navigationslösung Google Maps Navigation, welche mich mit dem Auto zuverlässig ans Ziel gebracht hat. Als Fussgängernavigation (wie bei meinem „alten“ Nokia 5230) ist sie leider nicht so gut zu gebrauchen.

Carrier IQ frei

Kurze Meldung zur „Smartphone unter 100Euro“ Aktion. Ich hab grad das x10mini mal mit dem Voodoo Carrier IQ Detector App untersucht. Absolut keine Spuren zu finden.

Und diese kurze Meldung habe ich mit der WordPress for Android App erstellt.Offensichtlich funktioniert die auch wie erhofft.

Getting in touch with Android

Das hier ist der zweite Teil meiner Berichterstattung (erster Teil hier) zum „Smartphone unter 100 Euro“-Test von Simyo. Weiter gehts wieder bewusst ohne Bilder und ohne Tech-Specs zum Telefon.

Nach den im ersten Teil beschriebenen Problemen läuft jetz alles rund mit dem X10 mini. Ich habe die letzten Tage dazu genutzt, mich nach 14 Jahren Nokia-Bedienung auf etwas Neues einzustellen. Nämlich a) Hardware von Sony Ericsson und b) das Mobilbetriebssystem Android.

Ich habe mir alle Optionen mal angeschaut, herumprobiert und das Smartphone an meine persönlichen Bedürfnisse angepasst. Anordnung des Menüs, Auswahl der angezeigten Widgets. Das waren Dinge mit denen ich mich beschäftigt habe.

Komplett neu für mich ist das Konzept des Android Market mit allen seinen Apps. Was gibts da alles? Wie kann ich das installieren? Was macht Sinn für mich? Ich habe einige Apps installiert, ausprobiert und ausgewählt. Die allermeisten Apps habe ich installiert, angeschaut und direkt wieder gelöscht. Es gibt unglaublich viele Apps, die zwar kurzfristig unterhaltsam sind, aber die mir persönlich keinen wirklichen Nutzwert bieten.

Aktuell habe ich folgende Produktiv-Applikationen installiert:

Installiert aber ungenutzt sind weiters (Begründung warum ich sie nicht gelöscht habe jeweils in Klammern  dahinter)

  • Facebook für Android (ich nutze Facebook über 0.facebook.com, weil ich das kostenfrei nutzen kann, somit brauche ich die App nicht wirklich)
  • Road Sync (kann ich irgendwie auf dem Telefon selbst nicht deinstallieren)
  • Sony Ericsson Timescape (kann ich nicht deinstallieren, siehe voriger Punkt)

Was ich persönlich schade finde bzw. an dem Androiden gegenüber meinem Nokia wirklich wirklich vermisse ist eine kostenlose Offline-Navigationslösung. Nokia Maps ist da wirklich unerreicht und unschlagbar gut. Kostenlos, einfach, weltweite permanent aktualisierte Karten. Ich habe ein paar der Top Navigations-Apps im Market angeschaut und fand eigentlich keine toll. Bei den meisten wird eine Internetverbindung vorausgesetzt um das Kartenmaterial ad-hoc zu laden und die Suche durchzuführen. Diejenigen, die mittels Open Street Map Karten funktionieren sollen, tun das nicht wirklich. Also damit bin ich noch nicht ganz glücklich.

Wo ich auch noch gestolpert bin ist Flash. Anscheinend ist das auf dem X10 mini installierte Android zu alt und deshalb wird mir Adobe Flash im Market nicht zur Installation angeboten. Schade, weil ich gern meinen Lieblingsradiosender mal mit nem Handy als Streamingdevice ausprobiert hätte. Scheinbar kommt Android und auch Winamp für Android nicht mit m3u und pls Playlisten klar. Das wundert mich ehrlich gesagt. Aber kann ich nicht ändern.

Was ich auch noch nicht gefunden habe: Eine Möglichkeit Screenshots zu machen. Ich sehe in vielen Blogs Android-Screenshots. Wie zum Teufel macht man die? Die Lösungen die ich gefunden habe, erfordern eigentlich durch die Bank das Rooten des Gerätes (was ich bei einem Leihgerät nicht tun werde). Die Apps die ich im Market dazu gefunden habe funktionieren entweder nicht oder man muss irgendwas am Android verändern. Da fehlt mir noch der tiefe Einblick um mir das zuzutrauen.

Geil finde ich inzwischen die enge Verzahnung und Synchronisation mit meinem Google-Account. Kalender, Mail, Kontakte. Das ist wirklich unglaublich einfach und funktioniert. So muss das.

Also: Fragen, Wünsche, Anregungen, Tipps, App-Empfehlungen und alles was euch sonst noch so auf dem Herzen liegt bitte einfach in die Kommentare posten! Ich freue mich wirklich über jeden Kommentar.

 

Huch is das Ding klein

Ich mache bei der aktuellen #simyotour mit. Dafür teste ich für vier Wochen lang ein Sony Ericsson Xperia X10 mini.

Das ist ein wirklich klitzekleines Smartphone, dass man zum Beispiel direkt bei Simyo für knapp 100€ kaufen kann. Es läuft unter dem Betriebssystem Android 2.1.

Ich bring jetzt hier mit Absicht kein Unboxing und keine technischen Details. Die gibts schon reihenweise im Netz. Einer der Mit-Tester hat auch schon einige Eindrücke niedergeschrieben.

Was will ich hier beleuchten. Meinen Erstkontakt mit einem Android Smartphone. Bisher hatte ich ausschließlich Nokia Handies. Zuletzt tat mit einem Nokia 5230 ein absolutes Einsteigersmartphone seinen Dienst.

Das erste Problem auf das ich gestossen bin war, meine Kontakte von meinem Nokia Handy auf das neue Android-Gerät zu transferieren. Das stellte sich zumindest von der Nokia Seite her als recht einfache Geschichte heraus. Einfach Nokia Mail for Exchange installieren, Google-Konto einrichten und dann alles Notwendige in das Google-Konto reinsyncen.  Und da ja Android sich so eng mit Google-Konten verzahnen lässt, sollte das dann alles easy-peasy gehn mit dem Transfer.

Habt ihr den Konjunktiv im letzten Satz bemerkt? Naja … so einfach wars dann doch nicht. Denn das Google Konto liess sich nicht ums Verrecken auf dem X10 mini einrichten. Voller Wlan Empfang, zwei Meter vom Router und einer 16-Mbit-DSL Leitung entfernt, Surfen mit dem Handybrowser funktioniert einwandfrei. Nur die Einrichtung des Google-Kontos ist JEDES Mal abgebrochen mit der Meldung, dass es eine instabile Netzverbindung gäbe (habe es bestimmt 20 mal probiert … fast zwei Stunden lang).

Nach etwas Sucherei im Netz fand ich dann die Empfehlung über die Sony Ericsson PC Companion Software das Android Betriebssystem neu zu installieren. Das ging innerhalb von ca. 10-15 Minuten relativ flott von statten. Danach reboot, Netzwerkeinstellungen setzen. Nächster Versuch. TADA! Google Konto erfolgreich eingerichtet. Erstmal Kalender und Kontakte aus dem Konto synchronisieren. Funktionierte dann auch einwandfrei. Aber bis ich so weit war, hatte ich schon gehörig nen dicken Hals. Kein guter Erstkontakt. Kein guter erster Eindruck.

Aber ich habe dem Gerät eine zweite Chance gegeben, nachdem nun alles wunderbar synchronisiert war und ich alles notwendige auf dem neuen Smartphone hatte. Kaum dass ich das X10 mini eingeschaltet hatte und meine PIN eingegeben hatte, kam auch schon eine SMS von Simyo, dass gleich eine Konfigurationsmitteilung für SMS, MMS, WAP und Internetzugänge eintreffen wird. Die kam auch keine Minute später. Nur kurz auf  „Einrichten“ ge-fingerdrückt. Und schon flutschte das alles.

Langsam gewöhne ich mich an das neue Gerät und werde demnächst mehr berichten. Ende #simyotour-Bericht Teil 1.

Fragen, Wünsche und Anregungen gern in die Kommentare posten! 🙂

Boxen für unterwegs

So Pro-Blogger zu sein, scheint sich zu lohnen. Da bekommt man immer coole Gadgets zum testen geschickt. Hättsch auch Bock drauf.

Der MC Winkel hat grad Raikko Dance Vacuum Speaker getestet und für gut befunden. Da ihm der Hersteller gleich nen ganzen Schwung davon zur Verfügung geschickt hat, verlost er da welche.

So Boxen zum Mitnehmen sind ne feine Sache. So was hab ich bisher nur als passive Krakeel-Minis gehabt, die einfach sehr leise waren und grauenvoll geklungen haben. Sonst habe ich mir da immer durch Mitschleppen meiner guten Computerboxen beholfen. Aber die sind unhandlich und groß. So kleine Brüllwürfel (die ja nich brüllen, sondern scheinbar echt gut klingen) könnte ich deshalb gut brauchen.

The Look

Hab ja letztens schon verbloggt, dass ich mir den neuen frischeren, aufgeräumteren Look der neuen Google Dienste auch für den Reader wünschen würde. Und weil der Molf gern meine Impressionen hören würde, verblogge ich die hier mal eben.

Gestern abend wurde ich von eben diesem empfangen. Fügt sich optisch genau in die anderen Dienste ein. Ich bin ein Freund von einfacher Optik. Das ist schön. Simple is beautiful.

Angeblich sind irgendwelche Sharing-Optionen mit der Einführung des neuen Looks weggefallen. Hab ich vorher schon nicht genutzt. Insofern vermisse ich die auch nicht.

Spannend und wünschenswert fände ich jetz noch die Möglichkeit Themes wie bei Google Mail für alle Dienste zu nutzen. Das würde etwas mehr Individualisierung erlauben. Natürlich könnte man das über eines der vielen Browser-Addons oder Userscripts erledigen. Aber nativ wär das schon hübsch. Mal gucken was Google sich da noch einfallen lässt.

—edit—

Wie unter anderem bei Caschy berichtet scheint es Probleme mit dem „neuen“ Reader zu geben. Diese treten interessanterweise im Zusammenhang mit Google Chrome auf. Ich nutze ja Opera und hab da keinerlei Probleme. Als Alternative empfiehlt Caschy Feedly.

Google Reader – Das ungeliebte Stiefkind?

In letzter Zeit tut sich bei Google ja einiges. Neue Optik für die Bildersuche, neue Optik für die Suche, neue Optik für Googlemail, neue Funktionen für alles mögliche.

Sogar ein neues Social Network wurde mit Google+ an den Start gebracht.

So ziemlich alle Dienste von Google sind überarbeitet worden. Für Googlemail gibt es neue Themes und neue Funktionen. Das einzige, dass konstant unverändert bleibt, ist der Reader.

Ich frage mich nur warum? Sieht Google RSS-Feeds vom Aussterben bedroht? Wird der Reader über kurz oder lang eingestellt?

Für mich wäre das eine echt uncoole Sache, da der Reader ein wirklich komfortables Tool ist und meinen Online-Alltag doch deutlich prägt.

Alternativen mit ähnlicher (vergleichbar einfacher) Optik und einer so angenehmen Bedienung (ja der Google Reader war wohl eines der ersten Online-Tools, dass eine Tastatur-Navigation hatte), hab ich noch nicht gefunden. Auch die Angliederung an den Google Account finde ich unglaublich praktisch.

Ich bin gespannt ob und was sich da noch tun wird.

——

Ach ja … sorry das hier so lang Funktstille war. Aber dafür hab ich mal n frischen Look installiert (Twenty Eleven Theme leicht modifiziert)

Äthiopisch schlemmen im Blue Nile 2

Endlich hab ichs mal geschafft. Seit langem wollte ich schon mal zum Äthiopier essen gehen. Schon so viel gehört, schon so viel Wasser im Mund gehabt deswegen.

Gestern wars nu endlich so weit. Und als Düpferl auf dem i waren wir auch noch 12 Leute. So was is doch in größerer Runde irgendwie mehr eventmässig.

Also sind wir (nach, für Wochenenden absolut anzuratender, Reservierung) gestern ins Blue Nile 2 in der Viktor-Scheffel-Straße gefahren.

Beim Betreten des Restaurants bemerkt man sofort die liebevoll-detailliert-gemütliche Einrichtung.

Zum Essen habe ich mir mit zwei Freunden eine gemischte Hauptspeisenplatte für drei Personen (10€ je Person) geteilt, um einen möglichst breiten Überblick über das Speisenangebot zu gewinnen.

Platte mit Sombrero
Platte mit Sombrero

Die erste Überraschung kam mit dem Servieren des Essens. Es wird auf großen, runden, mit einer Art Bast-Sombrero abgedeckten, Platten serviert. Auf den Platten sind jeweils mehrere der Bestellten Gerichte untergebracht. Das hat einen einfachen Grund. Diese Platten kann man auf dem Tisch sehr leicht drehen und so von den unterschiedlichen, darauf untergebrachten Gerichten probieren.

Gemischte Platte für drei Personen
Gemischte Platte für drei Personen

Alle Gerichte sind in dicken-würzig-aromatischen Soßen untergebracht. Bei uns waren auf der Platte(von links oben, gegen den Uhrzeigersinn): Rindfleisch mit Zwiebeln in milder Soße, Hähnchenschenkel und (ganze gekochte Eier) in scharfer Soße, scharfe Kartoffeln mit Weißkraut (zu den scharfen Essen gab es Frischkäse um den Schärfeeindruck zu bekämpfen), Kirchererbsen, Linsen, Grünkohl und Lamm mit Zwiebeln. Dazu befindet sich noch einmal das scharfe Hähnchen als weiteres Gericht eines Kumpels auf der Platte.

Wie schon auf dem Foto zu erkennen liegt das Essen nicht direkt auf den Platten, sondern auf  irgendwelchen Fladen. Bei genauerer Betrachtung stellen diese sich als Sauerteigbrotfladen heraus, welche noch eine weitere Rolle spielen. Hier wird nicht mit Besteck gegessen, sondern mit den Händen.

Sauerteigbrotfladen
Sauerteigbrotfladen

Und das funktioniert so:  zusätzlich zu den Platten bekommt man immer noch einen Teller mit ebendiesen Sauerteigfladen. So einen schnappt man sich, rupft  ein Stück ab, nimmt es mit Daumen, Zeige- und Ringfinger und krallt sich damit einfach was vom Teller. Das ist auch der Grund, warum die Soßen alle so dickflüssig sind. Anders könnte man sie gar nicht essen.

Witzig zu erwähnen ist auch die ungewöhnliche Konsistenz dieser Sauerteigfladen. Als ich meinen ersten in die Hand nahm musste ich sofort an so Schwammtücher zum Geschirrspülen denken. Nur weicher. Und wie sich herausgestellt hat: Auch leckerer 🙂 .

Naja so hat sich dann auch schlussendlich ergeben, dass die Platte (fast) leergeputzt war.

 

Aufg'ramt is!
Aufg'ramt is!

Als Nachtisch habe ich noch eine Mangocreme mit Joghurt gegessen und einen gewürzten äthiopischen Kaffee getrunken.

Mein Fazit: Das Essen ist absolut ungewöhnlich. Mal was total anderes und ein absolutes Erlebnis. So zu essen macht unglaublich Spass und ist unglaublich kommunikativ. Geschmacklich taucht man einfach in eine andere Welt ein. Ungewohnt. Aber unglaublich lecker.

Das Fladenbrot hat einen sehr intensiven, leicht säuerlichen Eigengeschmack, welcher in meinen Augen zeitweise gefährlich den Geschmack der, damit gepackten, Gerichte überlagert und überdeckt.  Bei sparsamem Umgang mit dem Fladen ergänzt er aber den Geschmack der Zutaten angenehm.

Die Mangocreme war sehr süß, aber man hat sich gleich in exotische Gefilde versetzt gefühlt. So muss das sein. Der Kaffee war ein heißes, schwarzes, mit Kardamom und anderen Gewürzereien aromatisiertes Erlebnis. Es schieden sich nur die Geister, ob man ihn mit oder ohne Zucker trinkt. Aber das is jedermann selbst überlassen.

Äthiopisch essen ist nichts für jeden Tag, aber für besondere Anlässe eine besondere Gelegenheit. Ich werde bestimmt noch mal wieder kommen 😉

 

P.S.: Sorry für die schlechte Bildqualität, aber ich hatte mal wieder nur das Handy dabei