Ausflug 5: Salzburg

bild1
Tja heute gings nach Salzburg. Wir sind früh aufgebrochen, um trotz zweieinhalb Stunden Fahrtzeit noch möglichst viel vom Tag zu haben.

Auf unserem Plan standen eigentlich nur drei Sachen, die wir unbedingt sehen wollten, sonst nichts. Aber … erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Also in Salzburg angekommen haben wir uns am Bahnhof erstmal mit jeder Menge Broschüren, Stadtplänen und so Schnickschnack eingedeckt und auch die SalzburgCard haben wir direkt dort erworben. (An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an Angi für den guten Tipp!) Mit der SalzburgCard kann man (je nachdem welche Variante man kauft) 24, 48 oder 72 Stunden lang kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, hat bei so ziemlich jeder Sehenswürdigkeit kostenlosen Eintritt und bekommt noch an vielen Orten ziemlich gute Rabatte.

Dann sind wir in den OBus (das steht für OberleitungsBus und es handelt sich hierbei um Omnibusse mit Elektromotor und so Stromabgreifern. Is meines Erachtens eine Kreuzung zwischen Bus und Trambahn) einfach mal drauflos zum Rathaus gefahren und sind von dort aus in die Altstadt hineingelaufen.

Die is wirklich wunderschön. Sehr viele kleine verwinkelte Gassen, belebte Plätze, uralte Häuser.
bild2
Als erstes sind wir über das Gründungshaus des Kolping-Vereins gestolpert. Danach haben wir uns die wirklich herrlich schöne Franziskanerkirche angeschaut. Anschliessend wollten wir eigentlich auf die Festung hinauffahren.
Aber wie ihr bemerkt sagte ich _eigentlich_. Denn auf unserem Weg warf sich uns zunächst die Geisteswissenschaftliche Fakultät der Uni Salzburg in den Weg, die wohl den ruhigsten Innenhof Salzburgs und die lustigste Universitätsbibliothek die ich kenne (die erinnerte mich so ein kleines bissi an die Schülerlesebücherei bei uns am Gymnasium) hat.

Danach kamen wir an den Dom, den wir von aussen begutachteten und anschliessend mit Hilfe unserer SalzburgCard das Dommuseum besuchten und über die unheimlich schönen und wertvollen Schätze und Kunstgegenstände besichtigten.
Ja und danach kamen wir immer noch nicht zur Festungsbahn, sondern begutachteten anschliessend noch die Erzabtei St. Peter mit ihrem wunderschönen Friedhof und der ältesten Bäckerei Salzburgs.
Erst danach schafften wir es mit Hilfe der Festungsbahn auf die Festung Hohensalzburg hinaufzufahren. Dort genossen wir zunächst den herrlichen Ausblick über Salzburg und nahmen dann an einer Führung durch die Feste teil.

bild3

Zu Fuss marschierten wir den Festungsberg hinab, um uns auf Nahrungssuche zu begeben. Zunächst fanden wir aber nur das:

bild4

Also weiter. Auf der Suche fanden wir auch noch die Residenz der Erzbischofkurfürsten (?) mit ihren ganzen Prachtsälen und Schätzen, welche wir auch mit Hilfe unserer SalzburgCard besichtigten.

Danach aber fanden wir ein Lokal, in dem wir uns ein wirklich feines Essen einverleibten, um anschliessend frisch gestärkt mit dem Bus aus der Stadt hinaus zu fahren. (Hier war leider dann der Akku unserer Digicam leer sonst gäbe es noch einige wirklich tolle Fotos)
Ausserhalb der Stadt liegt nämlich das Lustschloss Hellenbrunn mit all seinen Wasserspielen.
Ja der Erzbischof Markus Sittikus war ein Mann mit Humor. Im weitläufigen Garten des Schlosses feierte er viele (alkohollastige^^) Feste, und damit seine Gäste zwischendurch ausnüchterten, liess er überall kleine versteckte Wasserdüsen installieren, mit denen diese nassgespritzt wurden.
Ja. Man kann es sich sicherlich denken, dass der Führer es nicht nur beim erzählen beliess, sondern auch feuchte Demonstrationen dieser Düsen gab. (Was zur Folge hatte, dass wir nach der Führung ziemlich nass das Schloss verliessen und mit dem Bus zum Hauptbahnhof zurückführen.

Dort tranken wir, um die Wartezeit auf den nächsten Zug in Richtung München zu verkürzen noch eine Tasse Kaffee. Der stärkste Kaffee, den ich in meinem Leben bisher getrunken habe. Der hätte Tote erwecken können.

Naja kurz darauf fuhr der Zug mit uns zweieinhalb Stunden heim und wir kamen ziemlich geschafft um ca. 22 Uhr wieder zu Hause an.

Ach ja … alle Bilder unseres Ausfluges kann man sich unter der zugehörigen Galerie anschaun.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*