Wissenschaft für zuhause: Nicht-newton’sche Fluide

Letztens wurde in einer meiner Lieblingsserien (Anschautipp: The Big Bang Theory) etwas gezeigt, dass ich sehr interessant fand. Nicht-newton’sche Fluide.

Erster Gedanke: Was zum Teufel soll das sein?! Also mal die gute Wikipedia gefragt und erfahren, dass es sich dabei grob ausgedrückt um Flüssigkeiten handelt, die sich bei Krafteinfluss verhalten wie Festkörper.

Wie kann man sich das vorstellen? Naja wenn man beispielsweise einen Löffel hineinsteckt kann man langsam und gemütlich umrühren. Rührt man aber schneller, merkt man wie es zunehmend schwerer geht. Oder man kann damit einen Kugel formen, indem man das Zeug wie einen Knödel in den Händen formt. Hört man mit den Rollbewegungen auf, zerfliesst das Gebilde.

Klingt nach Spass. Dachten wir und haben uns mal damit probiert. Erste Erfahrung: Mit einer Mehl-Wasser-Mischung klappt es nicht. Eine Internet-Recherche und ein paar Gespräche mit kompetenten Menschen (Ja Stefan, das soll ein Lob darstellen 😉 ) brachten uns so weit, dass es wohl mit Speise- oder Maisstärke und auch mit Soßenbinder sehr gut funktionieren soll.

Also wieder ran an den Speck. Und tatsächlich. Mit Speisestärke (Mischungsverhältnis ca. 3 Teile Stärke zu 2 Teilen Wasser, man merkts aber ganz gut beim zusammenrühren, wann man ne gute Mischung hat) funktioniert das Ganze wirklich prima und wir haben nen ganzen Abend gebazelt und Gaudi gehabt.

Als Gipfel haben wir das Fluid mal in einen Lautsprecher gegeben (mit Frischhaltefolie drunter, damit der Lautsprecher nicht kaputt geht) und das ganze mit einem Sinuston (Frequenzen zwischen 40 und 80 Hertz haben sehr gut funktioniert) beschallt. Da bilden sich dann lustige Finger und Figuren.

Hier ein kleines Video unserer Abenteuer:

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