Studiengebühren sorgen für Chaos

Also …. bei uns läuft das Semester jetzt seit eineinhalb Wochen und ich versuche mal kurz zusammenzufassen, was ich bisher so mitbekommen habe, was sich denn geändert hat, jetzt, da wir 500€ Studiengebühren zahlen.

Zunächst einmal hat sich *_nichts_* geändert. Weder wurden uns Tutorien angeboten (vielleicht kommt das ja noch, das , noch bekommen wir irgendwelche Skripten (die man ja mit Hilfe der Gebühren durchaus finanzieren könnte), noch irgendwas.

Naja … eins hat man schon gemerkt.

Planlosigkeit und Chaos.

Da wurden Studenten trotz korrekter Überweisung sämtlicher Gebühren (500€ Studiengebühr, 50€ Verwaltungsgebühr für den Freistaat Bayern, 35€ an das Studentenwerk München -> Summa Summarum 585€) nicht zurückgemeldet. Andere wurden nicht automatisch ins nächste Semester zurückgemeldet. Wiederum andere haben bis heute noch keinen Leporello mit Studentenausweis bekommen.

Lustig ist auch die Geschichte mit unserem Technische Mechanik Professor. Wir kamen letzten Freitag artig in die Uni zur TechMech-Vorlesung und warteten über eine halbe Stunde auf den Professor, welcher aber nicht erschien. Wie uns dann letzte Woche (ja erst *nach* dem Wartefreitag) mitgeteilt wurde, haben wir einen neuen Professor in dem Fach, welcher erst zum 2.April berufen wurde.

Ähm? Logik? Das Semester beginnt an der FH schon seit eh und jeh Mitte März. Und dann beruft man einen neuen Professor, dem man selbstverständlich auch Studiengruppen zur Vorlesung zuteilt, zum 2. April? Natürlich informiert man die betroffenen Studenten auch nicht. Nicht einmal der Professor, der jetz vertretungsmäßig unsere Vorlesung übernommen hat, wurde über diesen Umstand informiert und musste sich bei uns für diese Informationsdefizite entschuldigen.

Ach ja … erwähnenswert ist auch der neue Infotresen, der momentan gebaut wird. Keiner braucht ihn, aber dort gibts wenigstens Leuchtstreifen wie im Flugzeug. Mit einem schelmischen Augenzwinkern meinte ein Kommilitone hierzu:

„Damit man wenns brennt rausfindet. Wie in Flugzeugen halt.“

Des weiteren ist die neueröffnete Espresso Bar in der Cafeteria zu erwähnen, welche zusätzlich zu den beiden, eh schon vorhandenen, Kaffeevollautomaten eröffnet wurde. Das dort servierte Gebräu wurde mir wie folgt beschrieben:

„Da gabs bei der Eröffnung doch eines umsonst. Ich hab mir den Becher geholt, einmal genippt und den Scheiss weggekippt. War ungeniessbar“

So. Das wars von mir fürs erste, aber ich werde weiterhin mit einem offenen Auge in die Uni gehn und nach meinen Studiengebühren Ausschau halten und hier berichten.

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