Mein letzter Blog-Empfehlungspost liegt schon ein bißchen zurück. Deswegen denke ich, dass es an der Zeit ist mal wieder Leseempfehlungen niederzuschreiben. Weiterlesen
Archiv des Autors: UDZGuru
Google Reader – Das ungeliebte Stiefkind?
In letzter Zeit tut sich bei Google ja einiges. Neue Optik für die Bildersuche, neue Optik für die Suche, neue Optik für Googlemail, neue Funktionen für alles mögliche.
Sogar ein neues Social Network wurde mit Google+ an den Start gebracht.
So ziemlich alle Dienste von Google sind überarbeitet worden. Für Googlemail gibt es neue Themes und neue Funktionen. Das einzige, dass konstant unverändert bleibt, ist der Reader.
Ich frage mich nur warum? Sieht Google RSS-Feeds vom Aussterben bedroht? Wird der Reader über kurz oder lang eingestellt?
Für mich wäre das eine echt uncoole Sache, da der Reader ein wirklich komfortables Tool ist und meinen Online-Alltag doch deutlich prägt.
Alternativen mit ähnlicher (vergleichbar einfacher) Optik und einer so angenehmen Bedienung (ja der Google Reader war wohl eines der ersten Online-Tools, dass eine Tastatur-Navigation hatte), hab ich noch nicht gefunden. Auch die Angliederung an den Google Account finde ich unglaublich praktisch.
Ich bin gespannt ob und was sich da noch tun wird.
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Ach ja … sorry das hier so lang Funktstille war. Aber dafür hab ich mal n frischen Look installiert (Twenty Eleven Theme leicht modifiziert)
Äthiopisch schlemmen im Blue Nile 2
Endlich hab ichs mal geschafft. Seit langem wollte ich schon mal zum Äthiopier essen gehen. Schon so viel gehört, schon so viel Wasser im Mund gehabt deswegen.
Gestern wars nu endlich so weit. Und als Düpferl auf dem i waren wir auch noch 12 Leute. So was is doch in größerer Runde irgendwie mehr eventmässig.
Also sind wir (nach, für Wochenenden absolut anzuratender, Reservierung) gestern ins Blue Nile 2 in der Viktor-Scheffel-Straße gefahren.
Beim Betreten des Restaurants bemerkt man sofort die liebevoll-detailliert-gemütliche Einrichtung.
Zum Essen habe ich mir mit zwei Freunden eine gemischte Hauptspeisenplatte für drei Personen (10€ je Person) geteilt, um einen möglichst breiten Überblick über das Speisenangebot zu gewinnen.
Die erste Überraschung kam mit dem Servieren des Essens. Es wird auf großen, runden, mit einer Art Bast-Sombrero abgedeckten, Platten serviert. Auf den Platten sind jeweils mehrere der Bestellten Gerichte untergebracht. Das hat einen einfachen Grund. Diese Platten kann man auf dem Tisch sehr leicht drehen und so von den unterschiedlichen, darauf untergebrachten Gerichten probieren.
Alle Gerichte sind in dicken-würzig-aromatischen Soßen untergebracht. Bei uns waren auf der Platte(von links oben, gegen den Uhrzeigersinn): Rindfleisch mit Zwiebeln in milder Soße, Hähnchenschenkel und (ganze gekochte Eier) in scharfer Soße, scharfe Kartoffeln mit Weißkraut (zu den scharfen Essen gab es Frischkäse um den Schärfeeindruck zu bekämpfen), Kirchererbsen, Linsen, Grünkohl und Lamm mit Zwiebeln. Dazu befindet sich noch einmal das scharfe Hähnchen als weiteres Gericht eines Kumpels auf der Platte.
Wie schon auf dem Foto zu erkennen liegt das Essen nicht direkt auf den Platten, sondern auf irgendwelchen Fladen. Bei genauerer Betrachtung stellen diese sich als Sauerteigbrotfladen heraus, welche noch eine weitere Rolle spielen. Hier wird nicht mit Besteck gegessen, sondern mit den Händen.
Und das funktioniert so: zusätzlich zu den Platten bekommt man immer noch einen Teller mit ebendiesen Sauerteigfladen. So einen schnappt man sich, rupft ein Stück ab, nimmt es mit Daumen, Zeige- und Ringfinger und krallt sich damit einfach was vom Teller. Das ist auch der Grund, warum die Soßen alle so dickflüssig sind. Anders könnte man sie gar nicht essen.
Witzig zu erwähnen ist auch die ungewöhnliche Konsistenz dieser Sauerteigfladen. Als ich meinen ersten in die Hand nahm musste ich sofort an so Schwammtücher zum Geschirrspülen denken. Nur weicher. Und wie sich herausgestellt hat: Auch leckerer
.
Naja so hat sich dann auch schlussendlich ergeben, dass die Platte (fast) leergeputzt war.
Als Nachtisch habe ich noch eine Mangocreme mit Joghurt gegessen und einen gewürzten äthiopischen Kaffee getrunken.
Mein Fazit: Das Essen ist absolut ungewöhnlich. Mal was total anderes und ein absolutes Erlebnis. So zu essen macht unglaublich Spass und ist unglaublich kommunikativ. Geschmacklich taucht man einfach in eine andere Welt ein. Ungewohnt. Aber unglaublich lecker.
Das Fladenbrot hat einen sehr intensiven, leicht säuerlichen Eigengeschmack, welcher in meinen Augen zeitweise gefährlich den Geschmack der, damit gepackten, Gerichte überlagert und überdeckt. Bei sparsamem Umgang mit dem Fladen ergänzt er aber den Geschmack der Zutaten angenehm.
Die Mangocreme war sehr süß, aber man hat sich gleich in exotische Gefilde versetzt gefühlt. So muss das sein. Der Kaffee war ein heißes, schwarzes, mit Kardamom und anderen Gewürzereien aromatisiertes Erlebnis. Es schieden sich nur die Geister, ob man ihn mit oder ohne Zucker trinkt. Aber das is jedermann selbst überlassen.
Äthiopisch essen ist nichts für jeden Tag, aber für besondere Anlässe eine besondere Gelegenheit. Ich werde bestimmt noch mal wieder kommen
P.S.: Sorry für die schlechte Bildqualität, aber ich hatte mal wieder nur das Handy dabei
Happy Birthday Stadt-Bremerhaven!
Whoa! Wenn mein Blog besser besucht wäre, würde ich so was wie der Caschy auf seinem Blog auch gern mal veranstalten können!
Schließlich wird mein Blog dieses Jahr auch 6 Jahre alt (wenn ich mich nicht verrechnet hab).
Fette Geburtstagsaktion! Da mach ich doch gleich mal mit und hoffe, dass Fortuna mir hold ist!
Die Frage nach dem langsamen Geld
Heute: Fragen die die Welt bewegen.
Warum dauert es eigentlich drei Tage bis eine Online-Banking Überweisung beim Empfänger ankommt? Das läuft alles digital. Rechner machen kein Wochenende. Wir leben im Jahr 2011!
Wird so eine Online Überweisung bei der Bank noch mal ausgedruckt, durchläuft dann sechs Bürokratieabteilungen die ihren Stempel drauf drücken und dann wird letztenendes ein berittener Bote mit dem Barbetrag losgeschickt um das Geld zur Empfängerbank zu bringen. Wird dort dann ein ähnliches Szenario rückwärts noch mal abgefahren? Gebucht wird das Geld erst, wenn der Bote zurück ist und die Empfangsquittung drei mal gestempelt wurde.
Was macht das System so langsam? Ehrlich, das würde mich mal interessieren. Manchmal denke ich mir, dass es schneller ist, das Geld mit der Post zu schicken. Da isses nämlich in der Regel spätestens nach zwei Tagen da. Und die haben wenigstens noch eine Rechtfertigung am Wochenende nicht zu arbeiten. Denn da arbeiten immer noch Menschen.
Frohe Weihnachten 2010
Ich wünsche allen Lesern frohe und besinnliche Weihnachten.
Lasst es an den Feiertagen mal ruhig angehen. Schaltet mal vom Alltag ab. Besinnt euch auf das wirklich Wichtige. Die Familie und Freunde. Genuß ohne Reue.
Bild via Flickr CC by Patrick Meier
Wissenschaft für zuhause: Nicht-newton’sche Fluide
Letztens wurde in einer meiner Lieblingsserien (Anschautipp: The Big Bang Theory) etwas gezeigt, dass ich sehr interessant fand. Nicht-newton’sche Fluide.
Erster Gedanke: Was zum Teufel soll das sein?! Also mal die gute Wikipedia gefragt und erfahren, dass es sich dabei grob ausgedrückt um Flüssigkeiten handelt, die sich bei Krafteinfluss verhalten wie Festkörper.
Wie kann man sich das vorstellen? Naja wenn man beispielsweise einen Löffel hineinsteckt kann man langsam und gemütlich umrühren. Rührt man aber schneller, merkt man wie es zunehmend schwerer geht. Oder man kann damit einen Kugel formen, indem man das Zeug wie einen Knödel in den Händen formt. Hört man mit den Rollbewegungen auf, zerfliesst das Gebilde.
Klingt nach Spass. Dachten wir und haben uns mal damit probiert. Erste Erfahrung: Mit einer Mehl-Wasser-Mischung klappt es nicht. Eine Internet-Recherche und ein paar Gespräche mit kompetenten Menschen (Ja Stefan, das soll ein Lob darstellen
) brachten uns so weit, dass es wohl mit Speise- oder Maisstärke und auch mit Soßenbinder sehr gut funktionieren soll.
Also wieder ran an den Speck. Und tatsächlich. Mit Speisestärke (Mischungsverhältnis ca. 3 Teile Stärke zu 2 Teilen Wasser, man merkts aber ganz gut beim zusammenrühren, wann man ne gute Mischung hat) funktioniert das Ganze wirklich prima und wir haben nen ganzen Abend gebazelt und Gaudi gehabt.
Als Gipfel haben wir das Fluid mal in einen Lautsprecher gegeben (mit Frischhaltefolie drunter, damit der Lautsprecher nicht kaputt geht) und das ganze mit einem Sinuston (Frequenzen zwischen 40 und 80 Hertz haben sehr gut funktioniert) beschallt. Da bilden sich dann lustige Finger und Figuren.
Hier ein kleines Video unserer Abenteuer:
Neuer Blender Film: Sintel
Die Blender Foundation hat nach Elephants Dream und Big Buck Bunny einen weiteren ihrer liebevoll animierten Open-Movies veröffentlicht.
Auch dieses mal kann man sehr gut sehen, wie viel man mit Open-Source Software erreichen kann. Der neue Film Sintel kann auch gut mit aktuellen CGI-Kinofilmen mithalten. Allerdings hat Sintel halt nur eine Spielzeit von einer knappen viertel Stunde.
Der Film handelt von dem Mädchen Sintel, das einen Drachen sucht, den sie aufgepäppelt hat und der dann von einem großen Drachen entführt wurde. Am besten selbst anschaun (Download der Filme auf den jeweiligen Seiten, teilweise sogar in Auflösungen größer als Full-HD).
Ja was denn nu?
Mein Vertrag für Telefon und DSL läuft Ende des Jahres aus. Wie schon fast erwartet, meldete sich die Kundenbetreuung telefonisch um mir einen Vertragswechsel und eine Verlängerung schmackhaft zu machen. Nur wie!
Da wurde mir (FYI: Ich bin 28 Jahre alt) doch angeboten, in den Seniorentarif zu wechseln. Als ich dann etwas irritiert erklärte, dass ich doch noch gar kein Senior wäre, erklärte man mir, dass der Tarif demnächst in Spartarif umbenannt werden soll und ich mich davon nicht verwirren lassen soll. Allerdings konnte mir der gute Mann der Kundenbetreuung nicht versichern, dass alles so bleibt wie ich es aktuell habe. Er meinte nur, dass der Seniorentarif monatlich nur noch knapp die Hälfte von dem kosten würde was ich bisher bezahle. Deshalb hab ich hier mal noch keinem Vertragswechsel zugestimmt, sondern wollte mich erstmal selbst informieren, was es für Möglichkeiten gibt und mich noch mal mit der Hotline bzw. (wie von dem Kundenbetreuer empfohlen) mit einem Shopmitarbeiter besprechen.
Die Homepage des Anbieters bot trotz intensiver Suche keinerlei Information bezüglich eines Senioren- bzw. eines Spartarifes. Daraufhin rief ich die (löblicherweise kostenlose) Kundenhotline an und erzählte dort einigen der Mitarbeiter (wurde diverse Male weiterverbunden) die eben erlebte Geschichte. Jedes Mal nur Verblüffung, denn keiner dort kannte oder wusste von einem Senioren- bzw Spartarif.
Update 29.09.2010, 13:32 Uhr: Ich habe soeben zwei Shops meines Telefonanbieters besucht und in beiden bin ich mit meiner Geschichte auf fassungslose und irritierte Gesichter gestossen. Auch in den Shops war der Senioren- bzw. Spartarif vollkommen unbekannt.
Blogparade
Der Caschy verlost auf seinem Blog ein neues Notebook für die Teilnehmer an seiner Blogparade.
Da mein Blog vornehmlich auf meiner altem Möhre, einem sieben Jahre alten Targa Visionary XP-210 Notebook (Athlon XP mobile 2600, 512MB Ram, 15″) entsteht, seh ich hier mal die Chance eventuell ein neues Autoren(renn)auto abzustauben.
Wenn ein Notebook sieben Jahre lang seinen Dienst tut, kann man nicht drüber klagen. Gutes Stück, aber langsam halt etwas schwach auf der Brust für viele Inhalte und Anwendungen (720p Wiedergabe klappt nicht, 480p nur ruckelig, allein der Browser füllt mit einigen geöffneten Tabs den kompletten RAM, das angewiesen sein auf eine PCMCIA-WLAN-Karte,…). Auch ein paar Altersschwächen haben sich schon entwickelt. So funktioniert beispielsweise der DVD-Brenner nicht mehr und der Akku hält noch ganze 4 Minuten durch. Da mein Studentenbudget leider momentan nichts neues zulässt, hoffe ich auf Fortuna (sprich random.org).
Ein anderes Plätzchen, an dem ich blogge hab ich schon mal vor ner Weile in nem anderen Beitrag vorgestellt. Hier noch mal das Foto von damals.
Sollte ich mal unterwegs (beispielsweise in der Uni) sein, hab ich auch immer noch meinen Eee-PC der ersten Generation mit am Start um gegebenenfalls schnell mal was verbloggen oder lesen zu können.
Nähere Fakten zu den beiden zuletzt erwähnten Geräten finden sich im oben erwähnten älteren Beitrag.





